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Hallo

Hallo

Hallo ich
Warst lang nicht hier.
Wo bist Du gewesen?
Hab Dich nur in meinem Träumen gesehen.

Hallo Welt
Schön hier zu sein.
Kann nichts erkennen.
Wollt mich zu meiner Angst bekennen.

Hallo Leben
Schön, wieder hier.
Werd‘ versuchen die Schuld zu begleichen
Die Welt nicht mehr Schwarz anstreichen

Hallo Schmerz
Geht schon wieder los.
Wirst Du je weg gehen?
Ich werd‘s nie verstehen.

Hallo Zeit
Dachte Du machst es leichter.
Dachte dass Du für mich einstehst.
Dachte dass Du mich verstehst.

Hallo Freund
Brauche vielleicht Hilfe.
Kann mich nicht länger täuschen.
Zu schwach alleine zu leuchten.

Hallo Angst
Verschwinde, keine Träne wird vergossen.
Immer wenn Du störst.
Nichts anderes mein Herz hört.

Hallo ich
Unten auf meinen Knien
am Beten, um Freiheit zu erreichen.
Schuld an mir selbst begleichen

Jan Wendler
17.02.2015

So, ich habe meine zweite Übersetzung geschrieben. Hier ist die Deutsche Version von “Hello”, “Hallo” 🙂

 

Es war einmal

Es war einmal

Es gab Zeiten da war wegrennen
wichtiger als das Sein.
Es gab auch Länder da war Leben
einfacher ohne Schein.

Es gab Träume was noch komme
und man lebte jeden Tag.
Es gab auch Dinge an die man glaubte
und man griff beherzt danach.

Es gab Gefühle denen man traute
und das Herz lag offen da.
Es gab auch Liebe in die man tauchte
und alle Wünsche würden wahr.

Es gab ein Gewissen dem man folgte
und man machte noch was draus.
Es gab auch Vergebung nur durch Worte
Und alles machte noch was aus.

Es gab Verwirrung tief im Herzen
Regeln waren nicht mehr gleich.
Es gab Verzweiflung und dann Schmerzen
Zukunft schien ein großer Streich.

Es gab Vergebung die man anflehte,
Wünsche die man Nachts ersehnte,
Hoffnung an die man sich lehnte
Und um all das ich täglich bete.

Jan Wendler
22.01.2015

I wrote poem in the train today. The smartphone generation seemed pretty dumbfounded seeing a person under 50 with a pen and a writing block 😉

This poem is about things that were in bygone days when my hair wasn’t starting to get grey, things that changed me a long time back. Don’t really want to go into Detail ????

 

Der Tag danach

Der Tag danach

Wenn man in dieser Welt zu Grunde geht,
Und das ganze Chaos nicht mehr versteht,
Ist es als ob Dämonen erscheinen,
Die sich lassen nie vertreiben.

Weinen kann ich heut’ nicht mehr,
Diese Zeit ist schon sehr lange her,
Und ich kann auch nicht mehr lachen,
Über diese ganzen Sachen.

Verloren habe ich jedes Gefühl,
Es fühlt sich an wie im Asyl.
Pain ist geworden mein neues Leben,
Mein Herz werd’ ich heut’ nicht mehr weggeben.

Gestorben in der Einsamkeit,
Träum’ ich von der Zweisamkeit.
Das Licht im Tunnel erkenne ich nicht,
Mein Herz trägt ein zu schweres Gewicht.

Die Hoffnung ist mein Glückes Schmied,
Bis Liebe mich mal wieder hochzieht.
Einmal mehr war die Liebe kurz da,
Einen Moment ich Sie mir zuzwinkern sah.

Also werd’ ich alleine weg gehen,
in mein altes kühles Leben.
Fort mit mir, in dunkler Nacht,
Bis meine Seele wieder erwacht.

Jan Wendler
17. Februar 2004

The same lady as the previous poem. Guess I wasn’t over her…

 

Dunkelheit

Dunkelheit

Die Dunkelheit in meinem Herzen,
ist der Grund für meine Schmerzen.
Das Leben war mal hart zu mir,
deswegen gibt es heut’ kein wir.

Es brennt so tief in meinem Herzen,
Eiskaltes Feuer bereitet mir schmerzen.
Ich bin wieder hier um Dich zu erblicken,
Wenn Du gehst meine Träume ersticken.

Augen so grün, die schauen mich an,
Doch weiß ich nicht was ich tun kann.
So verläuft jeder Abend, Tag ein Tag aus.
und jedes Mal machen wir nichts draus,

Zu viel Geschwafel, zu wenig Sinn,
wissen wir überhaupt noch wer wir sind?
Es ist verrückt, doch es ist wahr,
der Traum den ich lebe ist wieder da.

Wir sind so verschieden und doch sind wir gleich,
Oder spielt das Leben uns nur einen Streich?
Sag mir doch ehrlich, denn ich kann es nicht wissen,
Ist mein Traum wahr oder wird er zerrissen?

Jan Wendler
12. Februar 2004

Just another person coming and going…