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Voodoo

Voodoo-Puppe
Ein bekannter, aber meist übertrieben dargestellter Brauch ist das Herstellen von Voodoo-Puppen, die oft einem bestimmten Menschen nachgebildet sind. … Durch das Stechen in die Puppe oder durch das Durchbohren mit Nadeln sollen dem Betroffenen Schmerzen zugefügt werden. Seltener als zum Schadenszauber werden Voodoo-Puppen aber zum Heilen von Kranken benutzt. – Wikipedia

Manchmal wünschte ich Du wärst ne Puppe aus Stroh,
durch einen Zauber würdest Du mich lieben lichterloh.

Dann wären wir vereint.
HALT! STOP! NEIN!

Eine Puppe sie hat kein Herz,
keine Puppe kennt wahren Schmerz,
Puppen haben keinen Willen,
kein Feuer in ihren Pupillen.

Ich wünsche daß Du Du selbst bist,
ich wünsche daß Du ehrlich sprichst.
Ich wünsche Dein innerstes zu kennen,
denn so bist Du es Wert für Dich zu kämpfen.

Jan Wendler
06.01.2017

Haben wir alle uns nicht schon mal gewünscht jemand bestimmtes würde einen lieben? Tja, ich hab mir halt vorgestellt, was wäre wenn ich durch ne Voodoo-Puppe die Gedanken von jemandem beeinflussen könnte … und die Konsequenzen 😉

 

Sophie

Sophie

Sophie ist ihr Name,
der tief in mir verweilt,
Sophie ist ihr Name,
meine Einsamkeit heilt.

Ich spüre sie noch gut,
diese lodernde Glut,
Tief in meinem Herzen,
bekämpft sie die Schmerzen.

Sophie brachte mir das Licht,
ohne das ich nichts mehr sah.
Sie erinnerte mich an meine Pflicht,
zu leben, die ich vergas beinah’.

Sie gab mir die Stärke,
die allein ich nicht erbrachte
Das Böse zu besiegen,
so dass ich wieder auflachte.

Sophie ist ihr Name,
die mir die Kraft schenkte,
Sophie ist ihr Name,
die mich wieder lenkte.

Auf Sie freue ich mich auf jeden Tag,
da ich ihr Lachen nicht missen mag.
Ich träume jeden Tag erneut,
dass ihre Lebenslust mich erfreut.

Jan Wendler
12. April 2007

Do you know the feeling? Sitting, like always, in your favorite pub with a beer and a certain waitress. Waitresses tend to be good looking, comes with the job ???? This one also was really human, great to talk to and laugh with. I was too naive to understand that THAT also comes with the job… Well, yeah, the waitress. For her I wrote a poem once . She never saw it, like all poems I write them primarily to come to terms with my feelings.

 

Der Tag danach

Der Tag danach

Wenn man in dieser Welt zu Grunde geht,
Und das ganze Chaos nicht mehr versteht,
Ist es als ob Dämonen erscheinen,
Die sich lassen nie vertreiben.

Weinen kann ich heut’ nicht mehr,
Diese Zeit ist schon sehr lange her,
Und ich kann auch nicht mehr lachen,
Über diese ganzen Sachen.

Verloren habe ich jedes Gefühl,
Es fühlt sich an wie im Asyl.
Pain ist geworden mein neues Leben,
Mein Herz werd’ ich heut’ nicht mehr weggeben.

Gestorben in der Einsamkeit,
Träum’ ich von der Zweisamkeit.
Das Licht im Tunnel erkenne ich nicht,
Mein Herz trägt ein zu schweres Gewicht.

Die Hoffnung ist mein Glückes Schmied,
Bis Liebe mich mal wieder hochzieht.
Einmal mehr war die Liebe kurz da,
Einen Moment ich Sie mir zuzwinkern sah.

Also werd’ ich alleine weg gehen,
in mein altes kühles Leben.
Fort mit mir, in dunkler Nacht,
Bis meine Seele wieder erwacht.

Jan Wendler
17. Februar 2004

The same lady as the previous poem. Guess I wasn’t over her…

 

Dunkelheit

Dunkelheit

Die Dunkelheit in meinem Herzen,
ist der Grund für meine Schmerzen.
Das Leben war mal hart zu mir,
deswegen gibt es heut’ kein wir.

Es brennt so tief in meinem Herzen,
Eiskaltes Feuer bereitet mir schmerzen.
Ich bin wieder hier um Dich zu erblicken,
Wenn Du gehst meine Träume ersticken.

Augen so grün, die schauen mich an,
Doch weiß ich nicht was ich tun kann.
So verläuft jeder Abend, Tag ein Tag aus.
und jedes Mal machen wir nichts draus,

Zu viel Geschwafel, zu wenig Sinn,
wissen wir überhaupt noch wer wir sind?
Es ist verrückt, doch es ist wahr,
der Traum den ich lebe ist wieder da.

Wir sind so verschieden und doch sind wir gleich,
Oder spielt das Leben uns nur einen Streich?
Sag mir doch ehrlich, denn ich kann es nicht wissen,
Ist mein Traum wahr oder wird er zerrissen?

Jan Wendler
12. Februar 2004

Just another person coming and going…

 

Sommernachtstraum

Sommernachtstraum

Der Himmel so blau, die Luft so frisch,
Meine Gedanken drehen sich nur um Dich.
Das Gras so feucht und die Bäume so hoch,
Diese Schönheit erinnert mich nur an Dich.

Ich erinnere mich an jenen Tag,
Vor langer Zeit als Du auch hier warst.
Wie heute war es ein kühler Morgen,
Doch mir war nicht kalt, Du hielt’st mich geborgen.

Es ist lange her, schon gut ein Jahr,
Doch ich weiß es noch als ob es gestern war.
Dein Duft, Deine Augen, Dein Lachen, Dein Kuss,
Ich erinner’ Dich als ob es gestern war.

Wo bist Du jetzt? Wen liebst Du nun?
Komm’ bitte zurück; was kann ich tun?
Wie jeden Tag träum ich nur von Dir,
Von Dir im Wald zusammen mit mir.

War es real oder war es ein Traum?
Sag es mir denn ich glaub es kaum.
Bist Du für mich nur eine Phantasie?
Warst Du wirklich oder gab es Dich nie?

Jan Wendler
28. Oktober 1997

no comment ???? Eine weitere Illusion 🙂