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Damals

Damals

Irgendwann da blicken wir zurück,
betrachten uns dabei selbst.
Bemerken was aus uns geworden ist,
und verstehen was aus uns wird.

Oft tut dieser Blick leider weh,
da wir so viel verbergen.
Begreifen nicht die Regeln im Spiel,
haben Angst uns selbst zu erkennen.

Eine Erlösung ist es sich zu besinnen,
zurückblicken woher man kommt.
Sich auch an die alte Zeit erinnern,
den Blick nicht immer nach vorn.

Unsere Herkunft ist der Beginn,
unserer wichtigsten Ballade.
Damals verstehen ist unser Gewinn,
der uns zeigt die richtigen Pfade.

Jan Wendler
01.03.2015

Ich denke in letzter Zeit viel an die Vergangenheit um mich und meine Zukunft zu verstehen, um sicherzugehen daß ich das Richtige für mich entscheide. Ich glaube deswegen habe ich dieses Gedicht geschrieben.Ich denke in letzter Zeit viel an die Vergangenheit um mich und meine Zukunft zu verstehen, um sicherzugehen daß ich das Richtige für mich entscheide. Ich glaube deswegen habe ich dieses Gedicht geschrieben.

 

Es war einmal

Es war einmal

Es gab Zeiten da war wegrennen
wichtiger als das Sein.
Es gab auch Länder da war Leben
einfacher ohne Schein.

Es gab Träume was noch komme
und man lebte jeden Tag.
Es gab auch Dinge an die man glaubte
und man griff beherzt danach.

Es gab Gefühle denen man traute
und das Herz lag offen da.
Es gab auch Liebe in die man tauchte
und alle Wünsche würden wahr.

Es gab ein Gewissen dem man folgte
und man machte noch was draus.
Es gab auch Vergebung nur durch Worte
Und alles machte noch was aus.

Es gab Verwirrung tief im Herzen
Regeln waren nicht mehr gleich.
Es gab Verzweiflung und dann Schmerzen
Zukunft schien ein großer Streich.

Es gab Vergebung die man anflehte,
Wünsche die man Nachts ersehnte,
Hoffnung an die man sich lehnte
Und um all das ich täglich bete.

Jan Wendler
22.01.2015

I wrote poem in the train today. The smartphone generation seemed pretty dumbfounded seeing a person under 50 with a pen and a writing block 😉

This poem is about things that were in bygone days when my hair wasn’t starting to get grey, things that changed me a long time back. Don’t really want to go into Detail ????

 

Dem Himmel so nah

Dem Himmel so nah

Ich kannte einen Engel,
Es war die tollste Zeit.
Der Himmel war vom tiefsten Blau,
Die Sterne warn’ nicht weit.

Doch etwas ging daneben,
Die Zeit hielt so nicht an.
Der Himmel wurde dunkel Blau,
Sie war nicht mehr mein Schwan.

Wir lebten unser leben,
Wir lebten an uns vorbei.
Das zusammen wurde immer schlimmer,
Die Liebe Heuchlerei.

Ich merkte es zu spät,
In meiner Welt war ich verkrochen.
Mittlerweile war der Himmel Schwarz,
Die Krone des Engels zerbrochen.

Damals war ich dem Himmel so nah,
Es hätte so schön sein können.
Doch der Teufel spielte mir einen Streich,
Wollt’ mir diesen Traum nicht gönnen.

Einst war ich dem Himmel so nah,
Und habe mein Glück übersehn.
Ich wünsche mir aus tiefsten Herzen,
Meinen Engel wiederzusehn.

Jan Wendler
24.03.2006

I thought I was in love back then. I was…. sort of… I guess…I was young 🙂