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Veränderung im Inneren

Veränderung im Inneren

Der Herbst naht mit großen Schritten,
Sommer läßt sich nicht länger bitten.
Es kommt wieder die Winterzeit,
das Herz ist schon lange zugeschneit.

Bitte halt, ich möchte nicht klagen
oder Schmerz noch länger ertragen.
Irgendwann hat alles ein Ende,
im Herzen spüre ich eine Wende.

Bin nicht mehr der der ich war,
das alte Ich macht sich rar.
Zu lange war ich irritiert,
zu viele Abende nur siniert.

Man kann sich vor dem Leben verstecken,
Ey come on, das machen nur Deppen.
Ein solcher bin ich hoffentlich nicht,
zu hart ziehe ich mit mir ins Gericht.

Lieber ein Schritt nach dem anderen,
bloß nichts übereilt machen.
Gebe Dir selbst genug Zeit,
damit Du dich endlich befreist.

Wie immer ändert sich die Welt,
Altes geht doch auch Neues gefällt.
Den Blick nur noch nach vorne richten,
auf alte Schmerzen kann man verzichten.

Jan Wendler
13.10.2015

In dem Gedicht daß ich gestern Abend schrieb geht es um Veränderung und Akzeptanz. Bei mir hat sich innerhalb des letzten Jahres vieles geändert – in fast allen Lebenslagen – es ist quasi ein Kampfansage weiterzumachen und nach vorne zu denken.

 

Das Rad der Zeit

Das Rad der Zeit

Um einen herum dreht sich das Rad der Zeit,
man selbst steht einfach nur da.
Neues kommt und Altes geht,
aus Sicherheit gebärt Gefahr.

Erkenntnis dämmert viel zu spät,
Veränderung undenkbar –
festgefahren in alten Gleisen,
sind wir oft starr, nur schwer lenkbar.

Wer bestimmt wohin unser Wind weht,
ist uns selten wirklich klar –
Hoffnung deutet uns den richtigen Weg,
doch Angst erschwert den Pfad.

Schaffen wir es zu uns selber zu stehen?
Hören wir auf mit dem blablabla?
Hören wir auf uns selbst zu quälen?
Was wäre daran so furchtbar?

Weiter dreht sich das Rad der Zeit,
für manche ein Tag, für andere ein Jahr.
Atemlos davon sein Leben zu leben,
steht man oft alleine da.

Jan Wendler
22.02.2015

Es geht um Veränderungen im Leben mit denen man lernen muss umzugehen. Das es oft schwer ist. Man sich einsam fühlt.

 

Hund sein

Hund sein

Wie wäre es wohl ein Hund zu sein?
Einer nicht an der Leine und frei.
Als Hund würde man die Welt anders sehen,
würde vieles lockerer angehen.

Sein Instinkt betrügt ihn nicht,
der Hund hat eben eine andere Sicht.
Auch mit fest verbundenen Augen,
kann er sich selbst immer noch vertrauen.

Der Hund muss keine Steuern zahlen,
hat auch keine Sozialabgaben.
Er muss nicht zur Arbeit gehen,
er ist so anders in seinem Wesen.

Mädels finden Hunde niedlich,
das ganze Streicheln ist so lieblich,
Hunde haben keine leeren Worte,
Hunde sind von der treuen Sorte.

Der Hund ist überhaupt nicht eitel,
liebt ehrlich und ohne Zweifel.
Der Hund, in seiner Art natürlich,
aus seinen Augen die Wahrheit spricht.

Ein Hund schadet sich selbst nicht,
dem Schicksal er in die Augen blickt.
Wenn sie stürzen in ihrem Wettlauf,
stehen sie stets wieder auf.

Ein Hund ist nicht so kompliziert,
liebt einfach, ist nie pikiert.
Hunde hinterfragen nicht,
sie glauben auch was man nicht sieht.

Ach es wär‘ schön ein Hund zu sein,
ohne Technik und den ganzen Schein.
„Back to the roots“ in den Adern spüren,
nur noch Lebensfreude versprühen.

Jan Wendler
21.02.2014

Am Morgen beim Kaffetrinken, in Gedanken, da ist ein Hund vorbeigelaufen… ich hatte Stift und Papier dabei.

 

Nüchtern

Nüchtern

Das Leben verändert sich,
nichts ist wie es war.
Sehe alles mit klarem Blick,
ganz plötzlich so voller Elan.

Kann nichts mehr verdrängen,
alles ist plötzlich klar.
Muss mein Leben leben,
bin doch kein Hypokrat!

Ehrlichkeit ist oft sehr hart,
es ist der einzige Weg.
Lügen haben einen langen Bart,
sind niemals der Ausweg.

Lange war mir nicht bewusst,
dass ich mich selbst belog,
Zu groß war mein eigener Frust,
gefangen in meinem Sog.

Nie wieder diesen Weg beschreiten,
das Ruder kontrolliere ich.
Genug mit albernen Dummheiten,
nie mehr lasse ich mich im Stich.

Jan Wendler
19.02.2014

Es ist eine Lebenseinstellung, der Welt die Stirn zu bieten und zu sich selbst zu stehen.

 

Veränderung

Veränderung

Die Welt so wie ich sie kenne,
ist einfach nicht mehr da.
Alles für daß ich rumm renne,
ist einfach nicht mehr wahr.

Das alles was ich früher tat,
nur noch Zeitverschwendung.
Weiter gedreht hat sich das Rad,
trotz der falschen Endung.

Veränderung liegt in der Luft,
Zukunft ungewiss.
Das Leben versprüht neuen Duft.
ich kriege wieder Biss.

Die Zukunft hat mich wieder,
mit altem Schmerz ist Schluss.
Ich schreibe wieder Lieder,
versprühe kein’ Verdruss.

Ich spüre wieder Lust am Sein,
nehme mir nichts mehr krumm.
Schmecke wieder süßen Wein,
das Schicksal schreibt sich um.

Pläne die die Zukunft waren,
im “Lost and Found” sterben.
Das muss man für später sparen,
jetzt ist Zeit zum Leben.

Jan Wendler
01.11.1014

2014 was a year that changed alot regarding the future, changes that would seem negative at the first glance. On the other hand, with every negative change positive chances are there to take, if one searches hard enough. Love (or the lack of) has always sucked. This year I noticed something remarkable. Love is in me! But I have to search correctly. I found out that love doesn’t necessarily have to be for a person, but can also be the love for music.

This poem is about these changes in life, but also about the positive side effect they have.
Thanks to the tough times I found my love for music and the strength to accept that all my plans regarding the future (typical stuff, house, familiy, security…) must be laid back for a much later time.

“We’re here to live and we only live once, so stop complaining and just do it!” could be the message put in a sentence.