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Die Philosophie des Haareschneidens

Haareschneiden wird viel zu oft unterbewertet.
Es ist auf wunderliche Weise eine Art Magie.

Als ob an einem, während man seine Frisur trägt,
unsichtbare Bakterien aus schlechten Erinnerungen
haften bleiben, fühlt man sich nach einem frischen
Haarschnitt befreit, frisch, fast neu geboren.

Ich freue mich jedes Mal auf den Friseurbesuch. Entspannte Atmosphäre, nette Gespräche und danach bin ich immer sehr gut gelaunt 😉

12/2016

Neu Geboren

Was ist heute mit mir los?
Ich fühle mich so frei.
Die Gedanken so arglos,
in mir ein Freudenschrei.

Wo war ich die ganze Zeit?
War ich denn etwa tot?
In mir drin war’s zugeschneit,
ich war so sehr in Not.

Doch heute ist alles weg,
was mich so runter zieht.
Fühle mich ein wenig keck,
denn Optimismus siegt.

Es gibt so viele Pfade,
nichts ist vorher bestimmt.
nur selten sind sie gerade,
wenn man sich übernimmt.

Heute freue ich mich bloß,
im hier und jetzt zu sein.
Lebe nun bedingungslos,
fühl’ mich dabei astrein!

Jan Wendler
26.12.2016

It’s Christmastime 🙂

 

Damals, jetzt und Morgen

Damals, Jetzt und Morgen

Am Anfang da war ich unschuldig,
ab Zehn war das Schicksal gar nicht schick.
In den Zwanzigern habe ich nur gelitten,
die Dreißiger gebraucht um meinen Weg zu finden.

In den Vierziegern wird mich nichts stoppen,
in den Fünzigern werd’ ich nur noch abrocken.
In den Sechzigern das Leben wirklich abgeht,
in den Siebzigern kann ich sagen “Ich habe gelebt”.

Falls ich Achzig werde, werde ich immer noch
lachen und singen diesen alltäglichen Stoff.
Falls Neunzig erscheint würde ich zurückdenken,
und meinen Enkeln etwas schönes schenken.

Mut zu Träumen und ein Versprechen,
dass, wenn sie ihr Schicksal selber lenken,
und lernen, auch mal umzudenken,
wird sie das Leben reich beschenken.

Jan Wendler
28.10.2015

Ich habe jetzt mein halbes Leben gelebt und resümiere in diesem Gedicht meine Vergangenheit, die Gegenwart (die Dreißiger ???? und stelle mir eine Zukunft vor in der die Hoffnung siegt 🙂

Zur Erklärung, in meinen Jugendjahren ist meine Mutter gestorben und ich habe es ihr ein paar Jahre später fast nachgemacht – durch einen schweren Autounfall. Das hat die Folgejahre nachhaltig verändert.

 

Die Taube

Die Taube

Die Taube allein auf nassem Asphalt
Trotz Sommer ist ihr etwas kalt
Verloren tapst sie so umher
Vermisst die Sonne lang ists her

Die Taube wird weiter umher spazieren
Wegen der Kälte tut sie etwas frieren
Sie wird überwinden jede Pfütze
Lebenswille ist ihre Stütze

Wenn Sie endlich Sonne findet
Wird sie sich daran entsinnen
In den blauen Himmel hinaus zu fliegen
Um das Leben wieder zu lieben

Jan Wendler
13.07.2015

Hab ich heute Morgen geschrieben als ich eine Taube bei Regen auf dem Asphalt rumstacksen sah.

 

Frühjahrsduft

Frühjahrsduft

Es kribbelt in der Luft,
die Spannung ist zu spüren.
Alles versprüht diesen Duft,
versucht einen zu verführen.

Eine wiedergefundene Liebe,
immer aufs Neue frisch verliebt.
Jede Berührung das erste Mal,
ach wie schön daß es Dich gibt.

Diese Liebe wird ewig andauern,
wie viel Zeit uns auch immer zusteht.
Wenn sie fort ist gibt‘s kein bedauern,
im Herzen sie stets weiterlebt.

Während die Tage sich verändern,
Träumen wir – erwarten notgedrungen.
Den Tag an dem wir fühlen werden,
den Frühjahrsduft in unseren Lungen.

Jan Wendler
03.03.2015

Ich freu mich gerade richtig auf den Sommer – Beachvolleyball, Grillen, Freunde, gutes Wetter, im Stadtpark Gitarre zu spielen, Schwimmen, ach ja, und die Sonne 🙂
Jede Faser meines Körpers spührt den Sommer der auf uns zu kommt. (Vielleicht ist es auch nur Vorfreude^^)