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Um die Ecke

Was liegt hinter der Ecke?
Nicht daß ich erschrecke.
Es ist vielleicht gefährlich
oder unentbehrlich.

Nur weil ichs nicht wissen tu
läßt es mich nicht in ruh’.
könnt’ auch etwas schönes sein,
kurz ums Eck, dann wär’s mein.

Wir müssen Mut aufraffen,
nicht nur herum gaffen.
Mut unseren Weg zu gehen,
ohne Angst vorm Leben.

Jan Wendler
29.03.2015

Nur ein kleines Gedicht über das Unbekannte.

 

Veränderung im Inneren

Veränderung im Inneren

Der Herbst naht mit großen Schritten,
Sommer läßt sich nicht länger bitten.
Es kommt wieder die Winterzeit,
das Herz ist schon lange zugeschneit.

Bitte halt, ich möchte nicht klagen
oder Schmerz noch länger ertragen.
Irgendwann hat alles ein Ende,
im Herzen spüre ich eine Wende.

Bin nicht mehr der der ich war,
das alte Ich macht sich rar.
Zu lange war ich irritiert,
zu viele Abende nur siniert.

Man kann sich vor dem Leben verstecken,
Ey come on, das machen nur Deppen.
Ein solcher bin ich hoffentlich nicht,
zu hart ziehe ich mit mir ins Gericht.

Lieber ein Schritt nach dem anderen,
bloß nichts übereilt machen.
Gebe Dir selbst genug Zeit,
damit Du dich endlich befreist.

Wie immer ändert sich die Welt,
Altes geht doch auch Neues gefällt.
Den Blick nur noch nach vorne richten,
auf alte Schmerzen kann man verzichten.

Jan Wendler
13.10.2015

In dem Gedicht daß ich gestern Abend schrieb geht es um Veränderung und Akzeptanz. Bei mir hat sich innerhalb des letzten Jahres vieles geändert – in fast allen Lebenslagen – es ist quasi ein Kampfansage weiterzumachen und nach vorne zu denken.

 

Du

Du

Du bist alles was Du hast,
pass auf daß Du Dich nicht verpasst.
Zumindest das bist Du Dir schuldig.
Werd jetzt bloß nicht ungeduldig.

In Dir steckt ‘ne Menge drin,
viel Plunder aber manches mit Sinn.
Bekomme das Du in den Griff
und gib ihm noch den einen Schliff.

Bleibe Dir selbst immer treu,
schon bald fühlst Du Dich nagelneu.
Arbeite an Deinen Träumen,
dann wirst Du sie nicht versäumen.

Denn das bist Du Dir schuldig.

Fokussiere Dich auf was sein wird,
und was auch schon ein wenig ist,
sei das Du daß Du sein willst,
damit Du Dir Deine Wünsche erfüllst.

Jan Wendler
01.10.2015

In dem Gedicht Du gehst es um Selbstreflektion denke ich. Um den Weg für die Zukunft klarzustellen.

 

Weichen

Weichen

Immer wieder fragt man sich,
wer man eigentlich ist.
Ob der Platz wo man im Leben steht,
wirklich das ist was man ersehnt.

Das Leben stellt uns vor viele Weichen,
unsere Zukunft dürfen wir mit entscheiden.
Die Wahrnehmung ist häufig getrübt,
richtig zu wählen hat nicht jeder geübt.

Irgendwann kommt vielleicht die Weiche im Leben,
weiter zu vergammeln oder alles zu geben.
Vieles wird einem plötzlich bewusst,
erkennt die Wahrheit und fasst seinen Entschluss.

Die Entscheidung ist gut nur trägt sie erst Gewicht,
wenn man auch sein Leben nach ihr ausrichtet.
Hier wird es jetzt interessant,
was man macht aus seinem Plan.

Kein Mensch ist jemals je perfekt,
egal wie sehr man sich anstrengt.
Ein Anfang ist es sich selbst nicht zu belügen,
oder andere für seine Fehler zu rügen.

Das ganze Leben ist voller Weichen,
die bestärken wer wir sind.
Wir haben die Macht zu entscheiden,
wie sich wer an uns entsinnt.

Jan Wendler
22.02.2014

Jede Entscheidung trägt dazu bei wer wir sind, wie wir wahrgenommen werden. Kein Mensch ist so oder so, er hat täglich die Möglichkeit zu entscheiden wie er sich verhält, wer er ist.