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Um die Ecke

Was liegt hinter der Ecke?
Nicht daß ich erschrecke.
Es ist vielleicht gefährlich
oder unentbehrlich.

Nur weil ichs nicht wissen tu
läßt es mich nicht in ruh’.
könnt’ auch etwas schönes sein,
kurz ums Eck, dann wär’s mein.

Wir müssen Mut aufraffen,
nicht nur herum gaffen.
Mut unseren Weg zu gehen,
ohne Angst vorm Leben.

Jan Wendler
29.03.2015

Nur ein kleines Gedicht über das Unbekannte.

 

Die Freude anderen zu helfen

Die Freude anderen zu helfen

Manchmal wacht man auf, fühlt sich leer,
eigene Sorgen belasten sehr.
Hilfreich ist’s sich in den Gedanken,
mit anderen Menschen zu befassen.

Jemandem einfach die Tür aufhalten,
als Dankeschön ein Lächeln empfangen.
Wie so eine Geste die Laune verändert,
selbst ein kleines Lächeln ist nie verschwendet.

Es baut einen auf Gutes zu geben,
die Freude der anderen zu erleben.
Es beängstigt häufig mit anzusehen,
wie unüblich sie finden so ein Benehmen.

Es ist oft die Rettung an einem sonst grauen Tag,
Etwas zu teilen, auch ohne Vertrag.
Einfach anderen zeigen – sie sind nicht allein,
Auch wenn es oft nicht so zu sein scheint.

So kann man die Welt um sich Formen,
wenn man heraus tritt aus den Normen.
Beim nächsten Mal ist man plötzlich verwirrt,
wenn einem die Tür aufgehalten wird.

Jan Wendler
22.10.2015

Hier geht es um, ach, der Titel ist ziemlich selbsterklärend ????
Um das Miteinander, das Zusammenleben und gegenseitigen Respekt.

 

Ich Mensch ich Tier

Ich Mensch ich Tier

Ich bin als Mensch geboren,
wurde nicht gefragt.
War nie dazu auserkoren,
was der Mensch von mir verlangt.

Normen die ich lerne,
ergeben wenig Sinn
Es ist das Altbewährte,
dort steckt noch Ehre drin.

Der Mensch im Leben umherirrt,
weiß nicht wonach er sucht.
Seine Seele ist nur noch verwirrt,
zu viel Input ist auch ein Fluch.

Der Mensch ist hin- und hergerissen,
verlernt selber zu denken.
Ob Medien, Ärzte oder zu viel Wissen,
sie häufig unseren Geist beschränken.

Professoren Schauspieler, Polizisten,
reden einem ständig ins Gewissen.
Auch Neunzig Prozent der Liedermacher,
Sind Hypokraten vor dem Macher.

Ständig werden wir manipuliert,
falsche Götter wir anflehen.
Wir lernen Glück anderer zu begehren,
dabei zu uns selbst wir oft nicht stehen.

Ich der Mensch wäre besser als Tier,
niemand könnt‘ einem Bären aufbinden.
Als freier Adler könnt‘ man entschwinden,
um das Ursprüngliche wieder zu finden.

Jan Wendler
26.02.2015

Es geht um die ganze Oberflächlichkeit die uns heute so umgibt.In meinem letzten Gedicht geht es um die Oberflächlichkeit die uns umgibt. Um das Ursprüngliche, wo wie herkommen.

 

Der Halbmond

Halbmond

Der Halbmond blickt auf uns herab,
betrachtet uns von dort oben.
Die kleinen Zwiste merkt er nicht,
Sieht keinen Schmerz in keinem Gesicht.

Er sieht uns nur als kleine Ameisen,
ständig emsig unterwegs.
Ob wir uns bekriegen oder auf Friede bauen,
den Unterschied merkt er kaum.

Der Halbmond sieht unser Leben anders,
Versteht nicht was uns bewegt.
Versteckte Sehnsucht, gefühlte Pain,
hiermit lässt er uns allein.

Der Halbmond ist nicht so kompilziert,
Spinnt nie rum, sich nie geniert.
Es Erfüllt ihn uns Licht zu schenken,
Träume positiv zu lenken.

Seine Perspektive ist ganz anders,
das kann man von ihm lernen.
Dinge endlich anders sehen,
das Warum endlich verstehen.

Jan Wendler
24.02.2015

Mein neuestes Gedicht geht darum Dinge aus einer anderen Perspektive zu sehen, wie der Halbmond.