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Es geht voran

Vor vier Jahren fing alles an,
ganz schön arm war ich damals dran.
Von der Liebe hatte ich so gar keinen Plan,
also fing ich mit dem Musizieren an.

Als alles andere im Leben brach,
gab mir die Gitarre dann etwas halt.
Wie ein Berserker blieb ich dran,
und was soll ich sagen, es geht voran.

Irgendwann reichte es nicht mehr am PC zu hocken
und alleine in Rocksmith abzurocken.
Ein neues Ziel mußte für mich her,
doch alleine zu lernen war so schwer.

Also fing in mit dem Singen an,
das war wirklich total abgefahren.
Von Töne treffen so gar keinen Plan,
doch was soll ich sagen, es geht voran.

Vier Jahre ist der Anfang her,
gelernt habe ich Musik ist nicht schwer.
Schwer ist es die Lockerheit zu empfinden,
damit einen die Musik kann finden.

Die Zukunft ist immer noch unbekannt,
momentan gilt erst mal alles der Band.
Noch ein paar Musiker müssen ran,
dank Internet geht es ziemlich rasant.

Von Liebe immer noch keinen Plan,
aber mit der Musik fängt alles an.
Durch sie habe ich meine Kraft gefunden,
alles zu geben auch in dunklen Stunden.

Ich werde ewig weiterspielen,
mich so richtig in die Musik verlieben.
Ich tu das was ich Liebe weil ichs kann,
was soll ich noch sagen, es geht voran!

Es geht voran!
Die Schritte langsam aber ich bleib dran!
Ja es geht voran!
Der Weg so weit doch ich tu was ich kann.

Die Zukunft ist schwarz und unbekannt,
doch ich freu mich auf sie denn ich tu was ich kann!
Noch bin ich nicht mehr als ein Padawan,
doch ich bleib dran denn es geht voran!

Jan Wendler
02.03.2016

Die Gedanken von jemandem dem sein ganzes Leben erzählt wurde wie unmusikalisch er ist und trotzdem dann mitte 30 mit der Musik angefangen hat.

 

Summer of Love

Ich hab die Sixties nie erlebt,
die hab ich knapp verpasst.
Hörte es ging um Freiheit,
um irgendwas mit Vietnam.

Woodstock ist nur’n Wort für mich,
war auch noch nie in der Carnaby Street,
Garage Rock kaum mitgekriegt,
viel später mich dann darin verliebt.

Der erste Fuß war auf dem Mond,
Kennedys Leben wurde nicht nur bedroht.
Selbst die Käfer haben uns nicht verschont,
Miniröcke haben die Beine betont.

Skinheads erblickten daß Licht der Welt,
der Walkman wurde eingeführt.
In Kuba der Friede abbestellt,
Bikinis die Blicke wieder aufgehellt.

Damals ist wirklich viel passiert,
der Mensch war noch nicht so borniert.
Viele lebten ungeniert,
Haben für Frieden demonstriert.

Lasst uns den Summer of Love jedes Jahr erleben,
dafür Kämpfen und nie aufgeben.
Sehen wir Hoffnung auch an düsteren Tagen,
laßt uns das Leben gemeinsam bejahen.

Wollen wir nur dahin vegetieren?
Laßt uns den Alltag neu erleben!
Lebensfreude für jeden finden!
Durch Liebe alles überwinden!

Ja ich habe die Sixties nie erlebt,
doch kann ich vieles gut verstehen.
Der Gedanke läßt mich wieder neu aufleben,
durch ihn werde ich alles neu erleben.

Jan Wendler
26.02.2016

Eine spannede Zeit vor meiner Geburt. Ich habe den Refrain vor ein paar Tagen Abends im Bett geschrieben und habe gestern ein Liedertext draus gemacht. Das hier ist quasi die “Gedichtversion” 😉

 

Lichtblick

Lichtblick

Es ist ein grauer Morgen,
bin beschäftigt mit meinen Sorgen,
der Regen nieselt stetig herab,
Gedanken sind einfach fernab.

Da wo ich hingehe eine Dame steht,
blickt ins Fenster, ein Lächeln entsteht.
Sie haucht es an, zeichnet Bilder darauf,
der Blick aus dem Fenster ist mit Liebe getauft.

Ich ging mit einem Lächeln vorbei,
erfreute mich an der Ehrlichkeit.
Es war so schön anzuschauen,
Zeuge zu sein dieses Glaubens.

Eine Mutter ihrem Kind einen Abschied gibt,
Liebe in ihren Augen es sieht.
Hat meinen Morgen so mit Leben berührt,
Für den Moment meine Gedanken entführt.

Jan Wendler
18.10.2015

Zuzusehen wie sich eine Mutter Morgens von ihrer Tochter verabschiedet war mir ein Gedicht wert.

 

Frühjahrsduft

Frühjahrsduft

Es kribbelt in der Luft,
die Spannung ist zu spüren.
Alles versprüht diesen Duft,
versucht einen zu verführen.

Eine wiedergefundene Liebe,
immer aufs Neue frisch verliebt.
Jede Berührung das erste Mal,
ach wie schön daß es Dich gibt.

Diese Liebe wird ewig andauern,
wie viel Zeit uns auch immer zusteht.
Wenn sie fort ist gibt‘s kein bedauern,
im Herzen sie stets weiterlebt.

Während die Tage sich verändern,
Träumen wir – erwarten notgedrungen.
Den Tag an dem wir fühlen werden,
den Frühjahrsduft in unseren Lungen.

Jan Wendler
03.03.2015

Ich freu mich gerade richtig auf den Sommer – Beachvolleyball, Grillen, Freunde, gutes Wetter, im Stadtpark Gitarre zu spielen, Schwimmen, ach ja, und die Sonne 🙂
Jede Faser meines Körpers spührt den Sommer der auf uns zu kommt. (Vielleicht ist es auch nur Vorfreude^^)

 

Licht

Licht

Ich habe viel philosophiert,
so vieles habe ich nicht kapiert.
Ich dachte lange drüber nach,
bis ich fast daran zerbrach.

Und etwas darüber hinaus,
denn es lockte irgendwas heraus.
Etwas öffnete sich tief in mir drin,
befreite die Seele gab mir Sinn.

Zu schreiben lässt mich verstehen,
lässt mich denken, lässt mich sehen.
Zu musizieren gibt mir Mut,
besänftigt meine innere Wut.

Spielen lässt mich frei sein,
lässt mich leben, lässt mich schreien.
Zu lieben aber macht mich erst zum Mann,
der weinen, träumen, lachen kann.

Jan Wendler
24.01.2015

Wenn ich dieses Gedicht leses denke ich einfach: Ja!