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Ich Mensch ich Tier

Ich Mensch ich Tier

Ich bin als Mensch geboren,
wurde nicht gefragt.
War nie dazu auserkoren,
was der Mensch von mir verlangt.

Normen die ich lerne,
ergeben wenig Sinn
Es ist das Altbewährte,
dort steckt noch Ehre drin.

Der Mensch im Leben umherirrt,
weiß nicht wonach er sucht.
Seine Seele ist nur noch verwirrt,
zu viel Input ist auch ein Fluch.

Der Mensch ist hin- und hergerissen,
verlernt selber zu denken.
Ob Medien, Ärzte oder zu viel Wissen,
sie häufig unseren Geist beschränken.

Professoren Schauspieler, Polizisten,
reden einem ständig ins Gewissen.
Auch Neunzig Prozent der Liedermacher,
Sind Hypokraten vor dem Macher.

Ständig werden wir manipuliert,
falsche Götter wir anflehen.
Wir lernen Glück anderer zu begehren,
dabei zu uns selbst wir oft nicht stehen.

Ich der Mensch wäre besser als Tier,
niemand könnt‘ einem Bären aufbinden.
Als freier Adler könnt‘ man entschwinden,
um das Ursprüngliche wieder zu finden.

Jan Wendler
26.02.2015

Es geht um die ganze Oberflächlichkeit die uns heute so umgibt.In meinem letzten Gedicht geht es um die Oberflächlichkeit die uns umgibt. Um das Ursprüngliche, wo wie herkommen.

 

Nüchtern

Nüchtern

Das Leben verändert sich,
nichts ist wie es war.
Sehe alles mit klarem Blick,
ganz plötzlich so voller Elan.

Kann nichts mehr verdrängen,
alles ist plötzlich klar.
Muss mein Leben leben,
bin doch kein Hypokrat!

Ehrlichkeit ist oft sehr hart,
es ist der einzige Weg.
Lügen haben einen langen Bart,
sind niemals der Ausweg.

Lange war mir nicht bewusst,
dass ich mich selbst belog,
Zu groß war mein eigener Frust,
gefangen in meinem Sog.

Nie wieder diesen Weg beschreiten,
das Ruder kontrolliere ich.
Genug mit albernen Dummheiten,
nie mehr lasse ich mich im Stich.

Jan Wendler
19.02.2014

Es ist eine Lebenseinstellung, der Welt die Stirn zu bieten und zu sich selbst zu stehen.