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Lichtblick

Lichtblick

Es ist ein grauer Morgen,
bin beschäftigt mit meinen Sorgen,
der Regen nieselt stetig herab,
Gedanken sind einfach fernab.

Da wo ich hingehe eine Dame steht,
blickt ins Fenster, ein Lächeln entsteht.
Sie haucht es an, zeichnet Bilder darauf,
der Blick aus dem Fenster ist mit Liebe getauft.

Ich ging mit einem Lächeln vorbei,
erfreute mich an der Ehrlichkeit.
Es war so schön anzuschauen,
Zeuge zu sein dieses Glaubens.

Eine Mutter ihrem Kind einen Abschied gibt,
Liebe in ihren Augen es sieht.
Hat meinen Morgen so mit Leben berührt,
Für den Moment meine Gedanken entführt.

Jan Wendler
18.10.2015

Zuzusehen wie sich eine Mutter Morgens von ihrer Tochter verabschiedet war mir ein Gedicht wert.

 

Der Wind der Weht

Der Wind der weht

Der Wind wütet über das Land,
bläst Gerüche fort, verweht den Sand.
Der Wind säubert die Straßen,
erschreckte uns als wir rumsaßen.

Plötzlich ergreift eine Bö meine Mütze,
weht das Ding in eine Pfütze.
Sie ist weg von meinem Schopf,
ganz unbedeckt weht im Wind mein Zopf.

Ich springe auf, versuche sie zu greifen,
doch durch den Wind kann sie ausweichen.
Wie ein Ballon gefüllt mit Gas,
schwebt sie davon und ich werde blass.

Das war es wohl mit meinem Hut,
doch es ist noch nicht genug!
Der Windschutz entwickelt ein Eigenleben,
fängt an wie von Gottes Hand sich zu erheben.

Meine Freunde machen große Augen,
was hier passiert können sie kaum glauben!
Ich versuche ihn krampfhaft festzuhalten,
doch er lässt sich nicht verwalten.

Die Bö nimmt zu, entwickelt Kraft,
Holla es passiert! Ich hebe ab!
Ich wollte nie Mary Poppins sein,
doch zu schweben ist äußerst befreiend.

Von hier oben erscheint alles glasklar,
so als hätte ich einen neuen Radar.
Ich schwebe immer weiter weg,
meine Freunde schauen nur zu, sind ganz perplex!

Der Trip geht weiter dem Himmel entgegen,
halt mich nur fest und hoffe auf einen Segen.
Plötzlich taucht eine dunkle Wolke auf,
man hat mich erhört, es regnet! Ich freu mich drauf!

Alles wird jetzt wirklich nass,
aber es klappt, der Regen drückt uns langsam herab.
Ich kann meine Freunde wieder sehen,
manchmal ist selbst Regen ein Segen.

Unter mir ist jetzt ein Teich,
Nein! Es ist noch nicht vorbei!
Die letzten fünf Meter stürze ich herab,
es macht laut „Platsch“ , dann schwimme ich an Land.

Endlich bin ich am Ufer angekommen.
Was für ein Tag, ich bin ganz benommen.
Und da liegt in einer Pfütze,
ganz unschuldig meine geliebte Mütze.

Jan Wendler
13.02.2015

Ich wollte einfach drauflosschreiben und schauen was dabei rauskommt, ganz salopp gesagt. Dann hat sich die Geschichte quasi selbst geschrieben :P. Ich glaube aber dass sie ein paar Schichten hat ????

 

Afrika – Help for a smile

Afrika – Help for a Smile

Diese Menschen haben mehr zu geben
Als die meisten Menschen die viel mehr haben.
Afrika bedeutet das Leben leben.
Trotz der vielen Kinder mit leerem Magen.

Wenn ich Afrika sehe dann sehe ich Leben,
Menschen wie Irene – die sich emporheben,
Um zu helfen, um etwas zu bewegen,
Sie ist aus Afrika und kämpft für das Leben.

Die Schönheit des Landes wird widerspiegelt,
In den Herzen der Menschen die bereit sind zu lieben.
Nicht sich selbst sondern das Leben der anderen,
Durch Not haben sie wahre Stärke verstanden.

Was Mensch sein bedeutet wird oft vergessen,
In der westlichen Welt gibt es andere Interessen.
Wir müssen weit reisen um zu erfahren,
Was es ausmacht Güte im Herzen zu haben.

In den Augen von Irene sprüht das Leben,
In den Augen der Kinder glitzern die Sterne.
In der Weite des Landes schlummert die Kraft,
Die Kraft des Glaubens – die göttlichste Macht.

– Nächstenliebe

Das ist es in was Afrika ausmacht,
Darum haben sich Ines und Bettina aufgerafft,
Und kämpfen dafür das jeder aufwacht,
Um Leben zu geben wie Irene es macht.

Jan Wendler
03.11.2014

I wrote this poem for an aid organinisation I joined. They help children without parents in Uganda. The people there and what they do inspired me in an important way. Their homepage is in the Links section.