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Die Freude anderen zu helfen

Die Freude anderen zu helfen

Manchmal wacht man auf, fühlt sich leer,
eigene Sorgen belasten sehr.
Hilfreich ist’s sich in den Gedanken,
mit anderen Menschen zu befassen.

Jemandem einfach die Tür aufhalten,
als Dankeschön ein Lächeln empfangen.
Wie so eine Geste die Laune verändert,
selbst ein kleines Lächeln ist nie verschwendet.

Es baut einen auf Gutes zu geben,
die Freude der anderen zu erleben.
Es beängstigt häufig mit anzusehen,
wie unüblich sie finden so ein Benehmen.

Es ist oft die Rettung an einem sonst grauen Tag,
Etwas zu teilen, auch ohne Vertrag.
Einfach anderen zeigen – sie sind nicht allein,
Auch wenn es oft nicht so zu sein scheint.

So kann man die Welt um sich Formen,
wenn man heraus tritt aus den Normen.
Beim nächsten Mal ist man plötzlich verwirrt,
wenn einem die Tür aufgehalten wird.

Jan Wendler
22.10.2015

Hier geht es um, ach, der Titel ist ziemlich selbsterklärend ????
Um das Miteinander, das Zusammenleben und gegenseitigen Respekt.

 

Der Marienkäfer neben dem Glas

Der Marienkäfer neben dem Glas

Fliegt ganz allein in der Welt herum,
wird müde und sinkt herab.
Er landet sanft auf glattem Untergrund.
Rutscht aus und fällt hinab.

Dort liegt er hilflos auf dem Rücken,
vom Glas gestüzt und alamiert.
Hat Angst man würde ihn zerdrücken,
zappelt wild herum, ist nicht amüsiert.

Plötzlich verdunkelt sich das Licht,
etwas großes kommt immer näher.
Jetzt nimmt es ihm die komplette Sicht,
ist nur noch ein Schwarzseher.

Doch es hebt ihn ganz behutsam auf
und plötzlich dreht sich die Welt.
Ein Blatt in seiner Nähe auftaucht,
und nichts ihn noch aufhält.

Er springt aufs Blatt das Monstrum fort,
hats geschafft ist am sicheren Ort
Er wird nie wissen was es war,
daß so plötzlich in sein Leben kam.

Wir Menschen haben mehr Verstand,
aber keiner ist eine Insel.
Beizeiten braucht jeder eine helfende Hand,
jeder braucht mal Hilfe.

Jan Wendler
13.07.2015

Gestern als ich nach Feierabend draussen gesessen habe ist ein Marienkäfer auf meinem Aschenbecher gelandet und runtergepurzelt auf seinen Rücken. Ich half ihm auf ein Blatt; da kam mir die Idee für dieses Gedicht 🙂