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Nazistaat

Nazistaat 

Blind in gerader Reihe gehen,
dabei nur  kein Aufsehen erregen.
Der Blick ist stur nach unten gerichtet,
zuviel Wissen könnte unsere Welt vernichten.

Fremdenhaß die Schlagzeilen füllt,
Mißtrauen unsere Ängste schürt.
In eigenen Reihen Mißgunst entsteht,
durch Idioten wird in uns Panik gesät.

Der Höcke hält die Fahne hoch,
Verstehen ist für ihn zu hoch.
Volksverdummung schreitet voran,
er ist das beste Beispiel dran.

Unschuldige werden abgestochen,
wie mutig die Schwachen unterzujochen.
Wie weit soll das alles noch gehen?
Wer muss sich noch gegen wen auflehnen?

Wir sind doch kein Nazistaat!
Am Leben ist es Hochverrat!
Haben wir seit damals nichts dazu gelernt?
Menschlichkeit scheint weit entfernt…

Rebellieren gegen das System,
sitzen im Boot das dann untergeht.
Das ergibt doch keinen Sinn,
Seehofer, bist Du den blind?

Wenn Du nicht hier geboren wärst,
Wenn Armut und Hunger auch Dich quält,
Wenn Dein Land würde kränkleln,
WÜRDEST DU DANN AUCH SO DENKEN?

Die die versuchen mit Hass zu lenken,
den darf man keinen Glauben schenken.
In ihnen regiert nur Wut,
und davon hatten wir genug!

Nein wir sind kein Nazistaat!
Am Leben wäre es Hochverrat!
Wir haben seit damals dazu gelernt!
Frieden ist nicht so weit entfernt…

Jan Wendler
06.11.2015

Bei der aktuellen Lage in Deutschland ist es beängstigend zu sehen wie wenige Menschen tatsächlich bereit sind etwas Sicherheit aufzugeben um andere Menschenleben zu retten. Und die Politikerhaben nichts besseres zu tun als sich gegenseitig den schwarzen Peter in die Schuhe zu schieben.

 

Wunschtraum

Wunschtraum

Arbeitstitel: Damit ich schlafen kann

Wir sitzen doch alle im selben Boot,
wir sind doch alle gleich.
Wir bluten alle rotes Blut,
Manche arm und manche reich.

Wir leben doch alle auf der selben Welt,
ganz egal wie es uns gefällt.
Wir weinen alle ähnliche Tränen,
nach Liebe tut sich jeder sehnen!

Wir sollten alle am selben Strang ziehn’,
Wir sollten anfangen mehr zu lieben.
Laßt uns alle Rücksicht zeigen,
Laßt uns aufhören nur zu streiten.

Wir schwitzen alle denselben Schweiss,
Vor unseren Göttern sind wir alle gleich.
Egal welche Hautfarbe uns unterscheidet,
Jeder von uns durch Schmerzen leidet.

Wollen wir nicht alle Frieden?
Wünsche sind nicht so verschieden.
Wollen wir nicht alle lachen?
Zusammen können wir aufwachen!

Wir sind wirklich nicht so verschieden,
wie wir gerne meinen.
Laßt Hoffnung und Güte nie versiegen,
wir sind doch keine Heiden.

Jan Wendler
21.10.2015

In meinem neuesten Gedicht, “Wunschtraum”, geht es um eine Utopie, um dass Miteinander.

 

Fehler im System

Fehler im System

Viel läuft heute ganz verkehrt
Keiner sich dabei noch wehrt
Stur in gerader Reihe gehen
Sich bloß nicht allzu weit raus lehnen

Im TV andere bespannern
Dabei kann man sich nicht aufraffen
Seinem Leben einen Sinn zu geben
Bevor wir irgendwann ableben

Die Variable ohne Gleichung
Wir sind die Fehler im System
Eine Krankheit ohne Impfung
Die Mannschaft ohne Kapitän!

Die Welt um uns spielt verrückt
Hass und Gier uns alle bedrückt
Mißtrauen vor dem nebenan
Mißgunst nährt uns allesamt

Es ist einzig unser Weg
Der entscheidet wohin es geht
Nur wir können uns noch retten
Dürfen die Umwelt nicht vergessen

Herzlichkeit kann uns noch retten
Sind wir denn nur Marionetten?
Nicht in unseren Grenzen denken
Mensch sein nicht durch Geiz verdecken

Die Variable ohne Gleichung
Wir sind die Fehler im System
Eine Krankheit ohne Impfung
Die Mannschaft ohne Kapitän!

Jan Wendler
06.10.2015

In meinem neuesten Gedicht wollte ich etwas über die aktuelle politische Lage schreiben. Darin verarbeite ich auch Gefühle die entstanden als ich mit einem altem Bekannten über die aktuelle Flüchtlingssituation diskutierte. Naja, danach habe ich mich entschieden mit diesem Neanderthaler keine weiteren politischen Diskussionen zu führen…