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Unterwegs

Unterwegs

Die Augen offen man sieht wo man ist
Allein in einer U-Bahn
Alles so voller Menschen
Trotzdem so einsam

Kurze Momente beleben das Herz
Ein flüchtiger Augenblick
Dann wird neu gemischt als ob nie was war
Wieder ist man nur für sich

Man träumt und weiß nicht wovon
Man sitzt rum und wartet dabei
Man lebt und weiß nicht warum
Am Ende ist man immer allein

Das Leben ist eine einzige Bahnfahrt
All Dein Gepäck hast Du dabei
Jede Begegnung wie ein Neuanfang
Am Ende ist man immer allein

Der nächste Halt Leute kommen und gehen
Man selbst sitzt einfach nur da
Man träumt von einem neuen Leben
Das Alte ist nicht mehr klar

Man träumt und weiß nicht wovon
Man sitzt rum und wartet dabei
Man lebt und weiß nicht warum
Am Ende ist am immer allein

Das Leben eine einzige Reise
Alles ist so wie es war
Das Leben eine einzige Bahnfahrt
Und man selbst sitzt einfach nur da

10.05.2015
Jan Wendler

Ein etwas anders Gedicht zum Muttertag. Meine Mutter hat mich als ich 12 war allein gelassen ohne es zu wollen, ohne das irgendjemand irgendetwas tun konnte. Ja, man selbst sitzt einfach nur da…

 

Das Rad der Zeit

Das Rad der Zeit

Um einen herum dreht sich das Rad der Zeit,
man selbst steht einfach nur da.
Neues kommt und Altes geht,
aus Sicherheit gebärt Gefahr.

Erkenntnis dämmert viel zu spät,
Veränderung undenkbar –
festgefahren in alten Gleisen,
sind wir oft starr, nur schwer lenkbar.

Wer bestimmt wohin unser Wind weht,
ist uns selten wirklich klar –
Hoffnung deutet uns den richtigen Weg,
doch Angst erschwert den Pfad.

Schaffen wir es zu uns selber zu stehen?
Hören wir auf mit dem blablabla?
Hören wir auf uns selbst zu quälen?
Was wäre daran so furchtbar?

Weiter dreht sich das Rad der Zeit,
für manche ein Tag, für andere ein Jahr.
Atemlos davon sein Leben zu leben,
steht man oft alleine da.

Jan Wendler
22.02.2015

Es geht um Veränderungen im Leben mit denen man lernen muss umzugehen. Das es oft schwer ist. Man sich einsam fühlt.

 

Leben

Leben

Mit dem Bus durch die Straßen fahren,
Zurück dasselbe mit der U-Bahn.
Ein Paradoxon scheint es zu sein,
Die Welt voller Menschen und ich fühle mich allein.

Ich merke wie es ist einsam zu sein,
In einer Großstadt ist man so richtig allein.
Ich muß endlich einen Ausweg finden,
Ich muß aus diesem jetzt verschwinden.

Es macht mich verrückt nichts zu wissen,
Nur Dein Blick beruhigt mein Gewissen.
Ich versuche mir andauernd einzureden,
Dass ich warten muß um zu leben.

Was kann ich eigentlich jetzt noch machen,
Ich kann weder Weinen noch kann ich Lachen.
Egal was ich tu es ist garantiert verkehrt,
Also tu ich nichts und warte am Herd.

Es ist Irrsinn was ich so empfinde,
Es ist der Wahnsinn das ich wieder liebe.
Nie zuvor war es so leicht zu schweben,
Alles vibriert – das reinste Erdbeben.

Dies eine Leben ist alles was ich hab,
Also sehe ich zu daß es auch klappt.
Dieses eine Leben ist alles was ich will,
Aufgeben war noch nie mein Styl.

Ich mache weiter bis ich Liebe entdecke,
Und sie nicht sofort verschrecke.
Ich mache weiter denn ich glaube daran,
Das es ein Wunder gibt für diesen Mann.

Jan Wendler
23.10.2014

When living in a big city one is often more alone than in small towns right? 😉 We people indeed are strange, I’ll never figure it out. Bloody logician in me. This poem basically is a poem of strength. To put what I wanted to say into one sentence I would probably say something like: “Life is tough but fight on! Halleluja!”